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Portraits
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„Keiner kennt die Geländetagesgruppen besser als sie!“ oder „Durchstarterin des Jahres!“ sind zwei Aussagen, die auf Christine Lanzinger zutreffen.
Alles fing am 11.01.2010 mit einem dreimonatigen Praktikum in einer Tagesgruppe an. Anschließend hat sich die Kollegin auf die Springerstelle für die Tagesgruppen in Dormagen beworben. Ihren Bereichsleiter überzeugte sie im Bewerbungsverfahren mit guten Argumenten. Noch in der Endphase Ihres Studiums wurde sie mit Teilzeitstelle eingestellt. Schon bald bekam Christine Lanzinger eine Vollzeitstelle im Team unserer Tagesgruppe 4, obwohl ihre Diplomarbeit dringend auf ihre Fertigstellung wartete. Mit dieser Doppelbelastung schaffte Frau Lanzinger ihre Einarbeitungszeit sowie ihre Diplomarbeit mit Bravour und erhielt schließlich ihr Diplom mit Bestnote. Herzlichen Glückwunsch!
Die Mitkollegen und –kolleginnen im Raphaelshaus können sich glücklich schätzen, eine humorvolle, engagierte, zuverlässige und kompetente Kollegin gefunden zu haben. Dort, wo es etwas Neues anzupacken gilt, ist Frau Lanzinger bereit und immer auf der Suche nach neuen Ideen. Ihr hohes Maß an Selbstmanagement und Struktur hindert sie daran, sich manchmal „selbst zu überholen“. Die Kinder und Jugendlichen des Raphaelshauses werden Christine Lanzinger in Zukunft noch besser kennen und schätzen lernen, denn sie ist vor kurzem zur Vertrauenspädagogin für das Kinder- und Jugendparlament gewählt worden.
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Birgit Bodewein
Finkengruppe |
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Wenn man die Finkengruppe betritt, erkennt man ihre „Handschrift“ an allen Ecken und Enden. Sei es die jahreszeitliche Dekoration, die gekonnt gestalteten Bilderrahmen mit Fotos der Jungen und Teammitglieder von allen möglichen Aktionen oder auch die sehr liebevollen Vorbereitungen der Feiern von z. B. Kommunion oder Konfirmation in der Gruppe. Birgit Bodewein begann gleich nach der Ausbildung zur Erzieherin hier ihre berufliche Laufbahn, und sie setzt sich nun schon seit 11 Jahren mit ganzem Herzen für die Finken ein.
Vor allem zeigt sich die Präsenz von Birgit Bodewein in der Finkengruppe auch in der langjährigen zugewandten Zuständigkeit für „ihre Kontaktkinder“. Schon einige hat sie durch lange Aufenthalte in der Finkengruppe auf dem Weg zurück nach Hause oder in die Selbstständigkeit begleitet. Dass sie und die Gruppe diesen Jungen in bleibender Erinnerung geblieben sind, zeigen die Anrufe und Besuche der Ehemaligen, aus denen inzwischen gestandene Erwachsene geworden sind. Eine „Pionierin der ersten Stunde“ ist sie auch in der Funktion als EVAS-Beauftragte, d. h. sie ist verantwortliche Fachkraft ihrer Gruppe für die Begleitforschung mit dem Institut für Kinder- und Jugendhilfe, Mainz. Diese, für manche etwas unliebsame Aufgabe, führt sie mit großer Zuverlässigkeit aus.
Gerne wirkt Birgit Bodewein eher still im Hintergrund, nimmt trotzdem zuweilen die Position des advocatus diaboli ein. Diese „berühmt-berüchtigten“ Diskussionen sind legendär, und mit großem Engagement tritt sie für „ihre“ Überzeugungen ein. Und neben den Überzeugungen hat sie auch Träume, wie es mit ihr beruflich weitergeht. Aber davon können wir vielleicht in den nächsten Jahren schreiben. Vorher wird sie noch „so nebenbei“ das berufsbegleitende Studium der Sozialarbeit an der KatHo bald mit der Diplomarbeit abschließen - und natürlich danach auch weiterhin im Raphaelshaus bleiben? Das hoffen wir doch sehr.
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Stephan Winkler
Gruppenleiter Christophorusgruppe |
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Im schönen „Dörfchen“ Raphaelshaus arbeiten und leben viele bunte Charaktere. Einer davon ist sicherlich Stephan Winkler, der seit 15 Jahren in der Christophorusgruppe tätig ist. Er gehört zu den „alten Haudegen“ unserer Einrichtung, die ihre Berufung auf dem zweiten Bildungsweg ergriffen haben. Nach der Ausbildung zum Tischler studierte Stephan Winkler an der Katholischen Fachhochschule Osnabrück Sozialarbeit und schloss 1996 mit dem Anerkennungsjahr in der Christophorusgruppe ab. Im Jahr 2000 übernahm er die Position des Gruppenleiters und leitet die Jungengruppe seit dieser Zeit mit seinem unverwechselbaren Charme. Als „höflich zurückhaltend“ ist er wahrlich nicht zu charakterisieren, zu jedem und allem hat er einen Kommentar. Aber auch wenn die erfrischend offene Art seinen direkten Vorgesetzten zuweilen zur Verzweiflung bringt, so möchte man nicht darauf verzichten. Auch ist er nicht immer pünktlich, aber mit Sicherheit immer sofort da, wenn man ihn braucht, ob dienstlich oder privat. Stephan Winkler ist ein Mensch, der sich immer um das Wohlergehen der Einrichtung bemüht, sich verantwortlich fühlt, mitdenkt und im Zweifelsfall schnell und souverän eine Entscheidung trifft. Als Lauftalent mischt er den Sportverein seines Heimatstädtchens Zons auf und unterstützt diesen, gemeinsam mit seiner Gruppe, alljährlich bei Großveranstaltungen. Neben dem Laufhobby steht der Fußballer zudem ständig auf dem Platz und treibt „seine“ Jugendlichen zur Torflut. Die Einrichtung wäre ohne Stephan Winkler sicherlich um einen sehr bunten Menschen ärmer, dessen einziger dunkler Fleck die Tatsache ist, dass er Bayern München Fan ist.
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Michael Brand
Gruppenleiter Lukasgruppe |
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Nach seinem Studium als Diplom Sozialpädagoge an der Fachhochschule Düsseldorf und seinem Anerkennungsjahr bei der Lebenshilfe verschlug es Michael Brand glücklicherweise ins Raphaelshaus. Seit dem 01.04.1997 arbeitet er in der Lukasgruppe, zunächst als pädagogische Fachkraft und seit dem 01.01.2004 in der Verantwortung als Gruppenleiter. In dieser Zeit bildete er sich kontinuierlich weiter. Er nahm an Fortbildungen in Sozialmanagement, PART, Sexualaufklärungsprojekten und der Gruppenleiterausbildung teil und integrierte die dort erworbenen Erkenntnisse mit positiven Ergebnissen in seine Arbeit. So konnte die Gesamteinrichtung von seinen erstellten Leitlinien zur Einarbeitung von Anerkennungspraktikanten sehr profitieren. Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und außerordentlich verantwortungsbewusst kommt er seinen Aufgaben nach, dabei liegt ihm das Wohl der Jugendlichen immer am Herzen. Dass sich auch nach Jahren immer wieder gerne ehemalige Jugendliche in der Gruppe melden, zeugt von seiner pädagogischen Qualität. Obwohl die Lukasgruppe knapp 12 km vom Hauptgelände entfernt liegt, sorgt Michael Brand für eine gute Präsenz innerhalb der Gesamteinrichtung. Bei Veranstaltungen und Festen der Einrichtung ist immer auch die Lukasgruppe anzutreffen. Unvergessen bleibt auch der Einsatz von Michael Brand und seiner Gruppe beim Pfingstlager als Küchenchef – fünf Tage wurden mehr als 120 Kinder, Jugendliche und Pädagogen köstlich verpflegt. Für sein Team ist Micha 1 ein sehr geschätzter Dienstvorgesetzter und für seine Bereichsleiterin ein sehr wertvoller Kollege, mit dem die Zusammenarbeit das „reinste“ Vergnügen ist.
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Petra Hampel
Hauswirtschaftskraft im Haupthaus |
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„Wirbelwind“, so könnte man Frau Hampel auch positiv beschreiben. Bewaffnet, mit Putzlappen und Handtuch, immer in Bewegung und stets darauf bedacht, die Verwaltungsetage mit den Büros, die Besprechungsräume und die sanitären Anlagen in Ordnung zu halten.
Frau Hampel ist seit dem 07.04.2003 im Raphaelshaus als Hauswirtschaftskraft beschäftigt.
Bei den Vor- und Nachbereitungen von Veranstaltungen im Haupthaus ist sie sehr professionell.
Bei der Nachbereitung kommt es immer mal vor, dass sie zum Aufräumen erscheint, wenn die letzten Gäste noch am Feiern sind. Dies kann ohne Weiteres 3:00 – 4:00 Uhr in der Frühe sein. „Ich habe sonst eh keine Ruhe!“ bringt sie dann als Begründung an und man kann sie auch nicht stoppen. Sie ist keine Person, die sich in den Mittelpunkt stellt, sondern eine wertvolle Mitarbeiterin, die im Hintergrund „wirbelt“.
Auch in Ihrem Privatleben ruht Frau Hampel selten. Ob als liebenswerte Oma für ihre Enkelkinder oder als gutherzige, ihren Mann umsorgende Ehefrau („Besser als jede Kur!“), ihre Freizeit ist gut ausgefüllt.
Wir können froh sein, solch eine engagierte Kraft in unseren Reihen zu haben und hoffen, dass sie weiterhin so bleibt wie sie ist.
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Björn Hoff
Bereichsleiter |
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Seit Mai 1997 ist Björn Hoff im Raphaelshaus. Als Fachkraft im Gruppendienst der Rolandgruppe arbeitete er sich engagiert in die stationäre Jugendhilfe unserer Einrichtung ein. Seine Zusage in der Bewerbung: "Ich bin flexibel, belastbar und zuverlässig..." hat er eingehalten und bewiesen. So gut, dass er mit der schwierigen Pionieraufgabe des Aufbaus und der Leitung der ersten Kick-Off-Gruppe des Raphaelshauses, der Kurt-Hahn-Gruppe betraut wurde. Seit nunmehr 8 Jahren arbeitet die Gruppe erfolgreich und effizient - was auch von der Begleitforschung des Instituts für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ), Mainz attestiert wird. Dies ist das Verdienst eines hervorragenden Teams mit dem damaligen Gruppenleiter Björn Hoff. Zwischen Shimano-Gangschaltung, PC, schwierigsten pädagogischen Herausforderungen kreativer Situations- und Alltagspädagogik, bewährten Strukturen, 1000 km Trails und neuen Entwicklungen ist er mit seiner gelassenen, klaren und klugen Art bestens beheimatet. Deshalb wurde er auch als neuer Bereichsleiter mit der Verantwortung für die Tagesgruppen Dormagen und Neuss betraut. Er führte maßgeblich handlungsorientierte Akzente wie Erlebnis- und Zirkuspädagogik in dieses teilstationäre Angebot ein. Seit 1.7.2010 ist er als Leitungskraft verantwortlich für die beiden Kick-Off-Gruppen (Kurt-Hahn-Gruppe und Otmar-Alt-Gruppe) und eine Intensivgruppe für Jungen.
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Stellv. Einrichtungsleiter, Bereichsleiter
Daniel Mastalerz |
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Die besten Arbeitsverträge werden mit Handschlag abgeschlossen! Ab Februar 93 war der Vertrag dann auch in schriftliche Form gegossen. Seitdem hat sich die Erlebnispädagogik zu einer unverwechselbaren Säule des Raphaelshauses entwickelt. Ihr Gepräge und die anspruchsvollen Sicherheitsstandards verdankt dieses Angebot Daniel Mastalerz. Seine Selbstverpflichtung: "Wer Menschen an ihre Grenzen führt, muss selber regelmäßig seine Grenzen herausfinden und verschieben. Erlebe selber, damit Du Deine so gewonnene Begeisterung und Erlebensfreude weitergeben kannst." Zur Zeit leitet Mastalerz verantwortlich die Zusatzausbildung zum Erlebnispädagogen für den Bundesverband der katholischen Einrichtungen und Dienste (BVkE, Freiburg, Stützpunkt Nord). Auch hier profitiert jeder Teilnehmer von seiner Kompetenz und seinem Sicherheitsbewusstsein. Mastalerz ist aufgrund seiner vorbildlichen Haltung und seiner Tapferkeit in Verbindung mit einer Expedition am Cho Oyo die silberne Ehrennadel des Raphaelshauses verliehen worden. Nach einem kurzen beruflichen Exkurs ist er seit dem 1. Februar 2010 zurück im Raphaelshaus. Mit Wirkung vom 1. Juli 2010 ist er mit der stellvertretenden Einrichtungsleitung betraut. Daneben verantwortet er das erlebnispädagogische Team und zwei stationäre Gruppen als Bereichsleiter.
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Monika Pagel
Sonderpädagogik |
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Monika Pagel – die Sonnenblume der Raphaelschule! Seit Dezember 1982 als Lehrerin tätig, ist sie mit 22 Dienstjahren unsere dienstälteste Kollegin. Unterbrochen wurde ihre Arbeit lediglich durch die Erziehungszeit für ihre beiden Töchter. Danach ist Monika Pagel wieder ununterbrochen für unsere Schule und das Raphaelshaus im Einsatz. Nach dem Studium der Sonderpädagogik bewarb sich Monika Pagel bei dem damaligen Schulleiter Herrn Sch.und wurde auch prompt eingestellt. Drei weitere Schulleiter hat sie in ihrer Dienstzeit erlebt. Ihre große Erfahrung war bei jedem Leitungswechsel immer eine willkommene Stütze. In der Schule setzt Monika Pagel ihren Schwerpunkt im Unterricht mit den Schülern der Förderklassen Lernen, von denen sie viele mit großem Einsatz über Jahre hinweg sicher zu einem Schulabschluss begleitet hat. Ihre liebevolle und zugewandte Art, aber auch ihre nachhaltige Konsequenz und ein bei Bedarf ein erstaunliches Stimmvolumen helfen Monika Pagel immer wieder, auch die schwierigsten Schüler zum Klassenziel zu bringen. Eine ideenreiche und handlungsorientierte Unterrichtsplanung, eine große Portion Geduld sowie der sonnige Humor machen sie zur idealen Lehrerin für ihr schwieriges Berufsfeld. Viel Einsatz investiert Monika Pagel in die Schulküche. Oft ist sie dort nach dem Unterrichtende anzutreffen, wenn die Schränke sortiert, die Spülmaschine bestückt oder der Kühlschrank kontrolliert wird. Vielen unserer Kolleginnen und Kollegen ist sie in der Vorbereitung und Durchführung des Hauswirtschaftsunterrichtes eine große Hilfe. Ihre Waffeln sind eine Legende! Neben dem Hauswirtschaftsunterricht hat Frau Pagel schon vor vielen Jahren mit der „missio canonica“ die Lehrbefähigung für den katholischen Religionsunterricht. Sie bereichert damit die religiösen Elemente der Raphaelschule. Vor drei Jahren entschloss sich Monika Pagel mit einigen anderen Kolleginnen und Kollegen zu einer Ausbildung in Kinderzirkuspädagogik. Seitdem gibt sie ihr Können an viele Schülerinnen und Schüler weiter. Ihr Sonnenblumen-Auftritt in der Abschlussgala ist in die Geschichte des Raphaelszirkus eingegangen. Selten haben wir einen Zirkusauftritt gesehen, der so dem Gemüt der Darstellerin entsprach! Für unser Kollegium ist Monika Pagel eine fröhliche und aktive Bereicherung. Wir sind froh, sie bei uns zu haben. (N.C.)
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Dorothe Rothkötter – unsere Emsländerin
Bereichsleiterin |
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Zwei Jahrzehnte, genau seit dem 07.08.1989, ist sie im Raphaelshaus! Bis 2000 arbeitete sie als Erziehrein in der Michaelgruppe. Ab 1995 studierte sie berufsbegleitend Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule in Köln. 1989 erhielt sie ihr Diplom. Mit ihrer Erfahrung und dem berufsbegleitenden Studium stellte sie sich ab 2000 der Herausforderung, als Bereichsleiterin die Verantwortung über vier Gruppen zu übernehmen. Flankierend zu der Einarbeitungszeit in die neue Funktion begann sie eine 4-jährige Zusatzausbildung in systemisch-lösungsorientierter Kurzzeittherapie, Familientherapie und Beratung. Dorothe Rothkötter beherrscht souverän die Polarität von „fleißigem Arbeiten ohne Blick auf die Uhr“ bis zu den lebensbejahenden Seiten von „Feiern“ und „Atem schöpfen“. „ ….gewissenhaft, zuverlässig und engagiert, jedoch immer auch mit einer Dosis Humor. Eine Lebens- und Arbeitseinstellung von einer positiv denkenden Grundstimmung……“. Diese Eigenschaften, in einer von Dorothe Rothkötter erstellten Systemanalyse ihrer Arbeit, treffen voll und ganz zu. Sie ist im Raphaelshaus beheimatet, was sich auch in der Tatsache ausdrückt, dass sie einen Bungalow im Gelände bewohnt, und eine von allen Kollegen und Kolleginnen geschätzte Partnerin in der gemeinsamen Verantwortung ist. Der Chef ist der auch Meinung, dass sie gut tanzen kann, und ihre ehrlich und offene Art der Zusammenarbeit ist eine Freude für alle, die mit ihr zu tun haben. In diesen 20 Jahren ist sie eine wichtige Persönlichkeit in unserer Leitungscrew geworden. Wir möchten sie nicht missen. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.
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Irmgard Hackstein
Beraterin für die Erziehungsstellen |
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Vor 20 Jahren etablierten sich die ersten Erziehungsstellen im Raphaelshaus. Damit sind professionelle Familienpflegestellen gemeint, die Kinder in ihr Familiensystem integrieren, welche ansonsten sehr lange in der Jugendhilfe verbringen würden. Die Pionierin, die dieses System im Raphaelshaus etablierte und zu einem Erfolgsmodell ausbaute, wird in diesem Portrait gewürdigt. Irmgard Hackstein ist eine ausgezeichnete und erfahrene Kennerin der Jugendhilfe. Schon ihr Berufspraktikum verbrachte sie in einer Familienheimgruppe, nachdem sie das Studium an der katholischen Fachhochschule in Köln absolviert hatte. Nach ihrer staatlichen Anerkennung war sie Gruppenleiterin einer Familiengruppe, ehe sie als Beraterin für die Erziehungsstellen ins Raphaelshaus wechselte. Die Wurzeln ihres beruflich sozialen Engagements liegen sicherlich in der langjährigen konfessionellen Jugendarbeit in der Heimatpfarrei begründet. Als sie nach 11 Jahren praktischer Tätigkeit in der Heimerziehung in ihre Beratungstätigkeit überwechselte, konnte das Raphaelshaus sicher sein, eine profunde Kennerin von Jugendhilfe und Familiensystemen gefunden zu haben. Die Praxiskenntnis wurde ergänzt durch Zusatzausbildungen in Klientenzentrierter Gesprächsführung und der Gestalttherapie. Ihre warmherzige und freundliche Art, die durch eine hohe berufliche Kompetenz abgerundet wird, macht sie zur idealen Begleiterin der Familienstelleneltern des Raphaelshauses. Wir wissen Ihre Familienstellen in guten Händen. Irmgard Hackstein ist eine liebenswerte Kollegin, die sensibel auch ein Auge für die Höhen und Tiefen ihrer sie umgebenden Mitmenschen im Beruf und Privatleben hat. Leise Gesten, die Mut machen, Trost spenden oder einfach nur Freude bereiten, sind ein Markenzeichen ihrer Person. Mit dieser Lebensart und persönlichen Eigenschaft bringt sie vieles von der Sonne, die sie fast jährlich in ihrem Lieblingsurlaubsland Griechenland erlebt, in das Raphaelshaus zurück. Wir sind mit ihren Erziehungsstellen sehr froh um ihr berufliches und menschliches Engagement.
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Ute Pietz
10 Jahre Raphaelshaus |
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Sie sucht immer wieder neue Herausforderungen in der Heimerziehung. Ihre Neugierde ist der Impuls für fachliche Anforderungen, um nicht zuletzt auch fachliche Antworten geben zu können. Unermüdlich sich weiterzuentwickeln und neues „Rüstzeug“ zu erlangen, hat Frau Ute Pietz eine sehr breite Palette der Heimerziehung im Raphaelshaus bisher kennen gelernt. Durch ein Vorpraktikum lernte sie die Arbeit im Raphaelshaus kennen und absolvierte Ihr Anerkennungsjahr in einer Intensivgruppe für Mädchen. Die Arbeit in einer Geländegruppe für Jungen erfolgte nahtlos, bis zu ihrem unermüdlichen Einsatz mit dem hohen Anforderungsprofil als pädagogische Fachkraft in einer Kick-off-Gruppe. Gegenwärtig dort als stellvertretende Gruppenleiterin in der Otmar-Alt-Gruppe, hoffen und wünschen wir, dass sie noch viele Impulse, Ideen einbringt. Nicht nur Ihr profundes Fachwissen ist gefragt, sondern auch Ihre Erkenntnisse durch ihre Zusatzausbildung als Sexualpädagogin. Ihre zuvor errungenen Fähigkeiten als Köchin konnte Ute Pietz in einem der Pfingstlager für das ganze Raphaelhaus unter kulinarischem Beweis stellen. Von Ihrem Medienwissen und Ihren Büchertipps profitieren viele über die Gruppe hinaus. Wie heißt es so trefflich, „in der Kick-off-Gruppe arbeiten karierte Eichhörnchen“.(EH)
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Michael bedankt sich bei Brigitte Linnemann
Urgestein der Heimerziehung mit großem Herz |
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Ihr Leben hat sie der Heimerziehung verschrieben! Nach einer 20-jährigen Tätigkeit als Erzieherin, davon zum größten Teil in verantwortlicher Funktion als Gruppenleiterin in einer Geländegruppe, suchte Frau Linnemann eine neue Herausforderung, die sie mit Haut und Haaren in der Jugendhilfe forderte. Vor 15 Jahren gründete sie die „Familienheimgruppe Don Bosco“, um sich dort mit all ihren Erfahrungen und Fähigkeiten ausschließlich für „ihre“ Kinder einzusetzen. Unermüdlich und mit Begeisterung führt sie diese Arbeit aus, die mehr ist als eine Funktion, sondern ihr Lebensziel. Ihren Reichtum an Kreativität, musischer oder religiöser Erziehung kann sie als „Ersatzmutter“ den Kindern der Don Bosco-Gruppe in der 3. Generation uneingeschränkt vermitteln. Ihr Lebensmittelpunkt ist die Gruppe und die ihr anvertrauten Kinder. Ein schönes Kompliment für Frau Linnemann ist, wenn Kinder sagen: „bei Brigitte ist es ganz toll und schön, aber sie kann auch ganz streng sein!“. Die Heimerziehung braucht solche Menschen wie Brigitte Linnemann, die mit Herzblut und Engagement „ihre Kinder“ auf ihrem Lebensweg begleitet.(EH)
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Karl Heinz (Kalle) Hammelstein
Janusz-Korzcak-Gruppe |
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Von allen, die ihn kennen, wird er Kalle genannt. Seit dem 01.04.1987 im Raphaelshaus, absolvierte er seine ersten Erfahrungen in der Christopherusgruppe. Als die Zukunft der Einrichtung noch auf recht „tönernen“ Füßen stand, bejahte er die Anfrage, ob er die Gruppenleitung einer Jungengruppe übernehmen würde. Seit dieser Zeit ist er in der Gruppenleitung der Janusz-Korczak-Gruppe tätig. In den Augen der Jungs war er immer ein Pädagoge, den man als „cool“ bezeichnet. Selten aus der Ruhe zu bringen, sportlich und ein mit unendlicher Geduld ausgestatteter, Sozialpädagoge „par excellence“. Nun hat er sich entschieden, die Gruppenleitung an eine jüngere Fachkraft seines Teams abzugeben. Eine solche Entscheidung ist sehr selten. Voller Respekt und Achtung wurde sein Angebot, ins zweite Glied zurück zu kehren, von der Leitung angenommen. Dies aber nicht, ohne sich seines zukünftigen Engagements in der Familienarbeit und der handlungsorientierten Pädagogik der Gruppe zu vergewissern. In seinem Dankbrief an Kalle Hammelstein schreibt der Direktor: Deshalb will ich Dir auch auf diesem schriftlichen Weg noch meinen ausdrücklichen Dank für Deine langjährige Wegbegleitung in dieser Funktion mitteilen. Du warst einer der ersten Gruppenleiter der neuen Generation im Raphaelshaus. Die Pionierarbeit von einer mehr oder weniger veralteten Erziehungsinstitution in ein modernes Jugendhilfezentrum hast Du mit getragen. Dies bedeutete eine Menge Mut in einer Zeit, als viele das vermeintlich sinkende Schiff verließen, eine Menge Treue und Vertrauen – als viele nicht wussten, ob ich die damaligen Schwierigkeiten bewältige – und eine Menge Investition von Lebensenergie und beruflichem Engagement. Das habe ich, und das werde ich nicht vergessen.
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Christa Rosellen
Gruppenleitung der Michaelgruppe |
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Wenn es ein Synonym für die Michaelgruppe gibt, dann ist dies seit über 2 Jahrzehnten die Gruppenleiterin Christa Rosellen. Wenn es eine originelle Marke innerhalb der Gruppenleitungsriege gibt, dann ist es ebenfalls Christa Rosellen. Drei Fünftel ihres bisherigen Lebens verbrachte sie im Raphaelshaus als anerkannte und geschätzte Pädagogin und unangefochtene Autorität „ihrer“ Gruppe mit jeweils neun Jungen. Doch damit nicht genug! Eine Wasserratte „par excellence“ mit ganz persönlicher Schlagzahl und beneidenswerter Wasserverdrängung bei Höchstgeschwindigkeit. Letztlich aber auch eine „Eva“. So verführte sie doch galant den Chef mit stetiger Penetranz zu der Überzeugung, dass das „Haus Adele“ in Nürburg das geeignete Wochenend- und Ferienhaus für die Einrichtung sei. Nun wird es von Gruppen und Schule gerne genutzt.
Die Rosellen aus Rosellen ist die Chefin auf dem Narrenschiff des Karnevalvereins in ihrer Heimatgemeinde. Seit 1978 ist sie dabei und niemand in ihrer Verwandtschaft kann sich letztlich dem Engagement im Roseller Karneval entziehen.
Wer sie als Schützenkönigin erlebte, kann nur sagen: „Da ist die Queen ein Sch…. dagegen!“ So kann man also resümieren, dass ein Multitalent seit 30 Jahren im Raphaelshaus arbeitet und treu und loyal für die Einrichtung eine wichtige pädagogische Größe ist. Herzlichen Glückwunsch sagt „Chefe“ mit Freude, Respekt, Dankbarkeit und Wertschätzung.
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Tanja Halberstadt, eine feurigePädagogin
Sonderpädagogin an der Raphaelschule |
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Eine ganz besondere Sonderpädagogin! Die ersten Berührungspunkte mit dem Raphaelshaus waren Hospitationen in der Erlebnispädagogik. Ihr Engagement in unserer Ardennentropy ist nicht nur verbrieft, sondern auch in einem ZDF-Beitrag am Rande dokumentiert. Nach dem Staatsexamen war ihre erste Anstellung in einer staatlichen Schule und sie führte die Erlebnispädagogik an diesem Institut federführend ein. Ihre vielfältigen Interessen zeigten sich an Fortbildungen als Verantwortliche für Streitschlichtung, kompensatorischen Schulsport, Trommeln und das silberne DLRG Abzeichen. Wir waren über ihre Entscheidung, ab August 2001 in unserer Raphaelschule anzufangen, sehr froh. Mit ihr gelang das Experiment der ersten Kick-Off-Gruppe, der Kurt-Hahn-Gruppe. Sie war Fächer- und Klassenübergreifende Klassenlehrerin in der „Zwerg-Dorf-Schule“ der Gruppe.
Aber nicht nur im Klassenraum, sondern auch auf weiten Radtouren und Wanderungen verwandelte sie die Landschaft, die Bauten und Denkmäler in pädagogische Settings, die Geschichte, Erdkunde, Religion und Allgemeinwissen der Schüler wachsen ließ. Ihre unerschöpfliche Neugierde am Leben macht auch vor der Kettenschmiere und dem Justieren einer Shimano-Gangschaltung nicht halt.
Tanja und Bernd wurden ein Paar und ließen die Kollegen und Freunde an ihrem persönlichen Weg teilhaben. Beide wurden Kinderzirkuspädagogen und mit Finn, ihrem Sohn, wurde der Dreier-Familien-Zirkus komplett. Eine solche Ausbildung lässt Tanja Halberstadt nicht ruhen, bis die Funken in die Einrichtung stieben. So ist auch die engagierte Kraft für das Projekt Kinderzirkus Varietè RAPHAEL, das seit über einem Jahr immer deutlicher Spuren in der Schule und dem Heim hinterlässt. Denke ich heute an meine Schulzeit zurück, hätte ich gerne solch eine Lehrerin und Pädagogin gehabt. Ich freue mich für jedes Kind, das sie in ihrer Begeisterung und Profession erlebt.
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Ursula Schremmer
mehr als eine Hauswirtschaftskraft - eine Hausmutter |
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Was für ein Glück, daß wir 1995 die beiden letzten Gruppen des Annaheimes in Neuss übernommen haben. Denn dadurch kam auch Ursula Schremmer zu uns. Eine gute Seele, ein großherziger Mensch und eine treue Wegbegleiterin der Anna- und Lukasgruppe in Neuss. Man merkt beim Betreten der Gruppe, ob sie Dienst hat. Dann duftet es nach Mittagessen und behaglicher Sauberkeit. Was man erst im Laufe der Zeit von ihr erfährt: Seit 1957 hat sie sich dem Chorgesang verschrieben. Aktuell singt sie im Kirchenchor von St. Marien Neuss, im Polizeichor der Stadt Düsseldorf und im "Chorrage", dem jungen Chor des Polizeichores. Außerdem spielt sie mehrere Instrumente.Mit ihrem Sportverein wandert sie , betreibt Marathon und Triathlon (!) und ist dabei schon ganz schön in der Welt herum gekommen. So hat sie z.B. schon auf Hawai an einem Triathlon-Wettkampf teilgenommen. Ein weiteres Hobby von ihr ist das Reisen. Sie war schon in 37 Staaten der USA, in Neuseeland, Südafrika und hat mit Rentieren Lappland bereist. Reisen nach Italien, in die Türkei und andere europäische Staaten macht sie "so nebenbei, mal eben". Außerdem vergeht kaum ein Wochenende ohne dass sie zum Wandern nach Belgien oder in die Niederlande fährt. In der Anna-Gruppe ist sie seit Sommer 1994. Dass die Kinder und Jugendlichen der Gruppe, ebenso wie wir als Team, in ihr etwas ganz Besonderes sehen und alle sie schätzen und sehr gern haben, braucht nicht gesagt zu werden. Das Raphaelshaus ist froh, Ursula Schremmer quasi im Handstreich erobert zu haben.
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Detlev Dorn
Erziehungsstelle |
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Herr Detlef Dorn wurde zusammen mit seiner ehemaligen Frau am 19.11.1990 Erziehungsstelle des Raphaelshauses. Als erstes nahmen sie ein neunjähriges Mädchen auf, später zwei Geschwisterkinder.Nach der Entlassung der ersten Mädchen nahm er auch solche Kinder/Jugendliche auf, die unter normalen Umständen nicht in eine Erziehungsstelle vermittelbar waren. Herr Dorn zeigt großes Gespür und Sensibilität besonders im Umgang mit problematischen Jugendlichen und schwierigen Herkunftssystemen. Gerade in der Zusammenarbeit mit Herkunftsfamilien zeigt er viel Geschick und wird nach anfänglicher Skepsis später als Ansprechpartner sehr geschätzt. Auf seinem Bauernhof mit vielen Tieren fühlen sich die Jugendlichen schnell heimisch, und sie lernen durch den Umgang mit den Tieren, Verantwortung zu übernehmen.Seine Arbeit als Erziehungsstelle ist auch gleichzeitig sein Hobby neben der Aufarbeitung von Antikmöbel. Wir freuen uns über seine treue und kontinuierliche 15-jährige Arbeit mit den Mädchen und Jungen und gratulieren ihm zum Jubiläum herzlich.
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Andreas Cramer
Indianer im Personalbüro |
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Ja, er hat's mit den Indianern und ihrem sensiblen Bewußtsein für Natur und Umwelt. Und wenn jemand Lust auf eine Lakritzschnecke oder Katjes hat - in seinem Büro ist stets eine Schale mit Leckereien.
Andreas Cramer ist aber auch ein Spezialist für kreative Gestaltungen am Computer. Seine Geburtstagskarten sind berühmt und jeder ist gespannt, was im nun schon wieder eingefallen ist. Seine Hauptaufgabe ist aber die Bearbeitung von fast 200 Personalfällen und die zuverlässige Kommunikation mit dem Rechenzentrum, den Krankenkassen, der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse und so weiter...
Immer gut gelaunt mit einem freundlichen Lächeln ist A. Cramer eine Seele von Mensch und ein vertrauenswürdiger Gesprächspartner für die kleinen und großen Anliegen im Personalbüro. Und jetzt habe ich gerade wieder Lust auf ein Stück Lakritz und gehe mal schnell zu ihm hin! Danke Herr Cramer!
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Clemens Meyer
Pferdewirtschaftsmeister |
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Magnetfeldtherapie und homöopathische Extrakte bei Tierkrankheiten verabreicht er und seine letzter täglicher Rundgang gilt dem Stall und den Tieren - ob denn alles in Ordnung ist. C. Meyer ist mittlerweile einer der Veteranen im Raphaelshaus und ein allseits beliebter Kollege. Er hilft Fohlen auf die Welt und begleitet unsere Tiere - wenn es notwendig ist - auf ihrem letzten Gang. Die Kinder bringen kranke Tauben und Kaninchen zu ihm. Von unserem fleißigen Helfer, Herrn Linden aus Köln, wird er nur Chef genannt. C. Meyer läuft den Köln-Marathon und bald eine weite Strecke nach Santiago de Compostella und das Raphaelshaus ist eine lange Etappe auf seiner beruflichen Pilgerfahrt, getreu dem Wahlspruch: Der Weg ist das Ziel!
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Guido Sibbel
Verwaltungsangesteller und Buchhalter |
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"Ich fühle mich im Raphaelshaus schweinewohl", dass kann ich als ehemaliger Landwirt sagen, so G. Sibbel im Gespräch über die Zukunft der Verwaltung im Raphaelshaus. Es ist schön, wenn Mitarbeiter sich "sauwohl" fühlen und dazu mit Präzision und Akribie die Jonglage mit den Zahlen beherrschen. Am 11. Juni hatte er Geburtstag und wir wünschen auf diesem Weg auch noch alles Gute für das neue Lebensjahr.
Das Raphaelshaus hat eine - gemessen an Größe, Mitarbeiterzahl und Finanzvolumen - klitzekleine Verwaltung. Diese läuft aber tiptop und bereitet das komplizierte Zahlenwerk, welches sich hinter der qualifizierten Pädagogik verbirgt.
Nicht zuletzt dank Guido Sibbel. Danke!
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Renan Demirkan
Schauspielerin |
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Ein wunderschönes Buch von Kindern aus der Heimerziehung hat sie herausgegeben: Der Mond, der Kühlschrank und ich... Wer sie auf der Bühne und im Gespräch erlebt, ist gebannt von ihrer personalen Präsenz. In Renan Demirkan glüht ein Feuer für Menschen, für Gerechtigkeit und für eine bedingungslose Hingabe an ihre Kunst.
"Als Siebenjährige kam sie mit ihrer Familie nach Hannover. Nach dem Abitur schloss sie 1980 das Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in hannover mit der Diplomprüfung ab. Der Durchbruch gelang ihr mit dem Tatort "Zahn um Zahn" an der Seite von Götz George. anfang der 90eer Jahre startete sie eine zweite Karriere als Schriftstellerin. "Schwarzer Tee mit drei Stück Zucker" hieß ihr erstes Buch." Renan Demirkan kennt die Arbeit des Raphaelshauses und ist uns sehr verbunden. Gerade hat sie eine Spende für die Helen Keller Gruppe vermittelt. Heute wird sie 50 Jahre alt.
Herzlichen Glückwunsch Renan und alles Liebe zum Geburtstag!
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Gerhard Jensen
Coach, Supervisor und Organisationsentwicklungsberater |
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Ein langjähriger Begleiter des Raphaelshauses in guten und schwierigen Tagen und ein empfehlenswerter Profi. Siehe auch www.jensen-trainings.de Das Bild zeigt ihn bei der Enthüllung von drei Namensplaketten. Sie tragen die Namen der ersten Jungs, die unsere Kurt Hahn Gruppe erfolgreich durchlaufen haben. Und dazu noch ein Zen-Haiku: Wenn du den Gipfel erreicht hast, klettere weiter!
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Otmar Alt
Künstler und Freund des Raphaelshauses |
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Der Name Otmar Alt ist in der Welt der Kunst ein Begriff. Seine Werke waren und werden in vielen deutschen Museen, Kunstvereinen und Galerien ausgestellt. Viele von ihnen haben längst in öffentliche und private Sammlungen Eingang gefunden. Alts anhaltend erfolgreiche Präsenz auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt gründet nicht zuletzt darin, daß er seinen höchst eigenwilligen Weg kompromißlos ging und geht. Weil er sich jenseits aller Trends ausschlieißlich seinen Inspirationen überläßt, paßt er in kein System. Fest steht, daß seinen Arbeiten in der Regel auch denen gefallen, die moderner Kunst sonst eher ablehnend gegenüberstehen. "Kunst, die man erklären muß, ist langweilig", stellt Alt fest und malt Bilder, die sich dem Betrachter nicht verschließen, sondern ihn im wahrsten Sinn des Wortes ansprechen. Der Dialog mit dem Betrachter ist eines der Hauptkennzeichen des Schaffens von Otmar Alt. Seine Werke verwickeln ihre Beschauer in ein nonverbales Zwiegespräch, erzählen ihm von den Stimmungen, Erfahrungen und Erlebnissen des Künstlers. (Text : Volker Kapp) Wir im Raphaelshaus freuen uns ganz besonders in Otmar Alt einen Freund und Unterstützer unserer Arbeit gewonnen zu haben. Die nach ihm benannte Gruppe im Raphaelshaus ist mit seinen Kunstwerken ausgestaltet und soll mit der typisch farbenfrohen Kunst Otmar Alts eine lebensfreundliche un
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Das Lebensbild ist der Don Quichotte von la Mancha, die Geschichte vom Ritter von der traurigen Gestalt mit seinem pfiffigen Diener Sancho. Don Quichotte als Träumer, Idealist, Troubadour, Belächelter und Workoholic. Lieber Bandenführer als Vokabel-lerner in seiner Schulzeit mit einer starken Tangente zur Jugendhilfe (zeitweise haarscharf am Klient vorbei), früh parentifiziert aber froh um Verantwortung, Bürokaufmann, Spezialist für Autoreifen, deren Montage und Auswuchtung, Ölwechsel, Unterbodenschutz. Abendschule und katholische Jugendarbeit, Ferienarbeit auf den Soldatenfriedhöfen Nordfrankreichs, zwei Jahre Bundeswehr mit allen erlebnispädagogischen Facetten von Spezialeinheiten, Studium der Sozialarbeit und die Faszination des Lernens in einer aufgeregten Zeit. Immer begleitet von Menschen die lebendige Vorbilder waren und z. T. noch sind. Weiter auf den Spuren von Familie(therapie) und engagiert in moderne Heimerziehung nähert sich der "Lauf des Lebens" der Berufung Jugendhilfe. Seit 1987 ist ihm ein Dörfchen anvertraut, "umzingelt von den Römern". Erbittert aber bei Leibe nicht verbittert wird Widerstand geleistet und neue Horizonte erobert auf einem pädagogischen Weg mit Kindern und Jugendlichen in eine gemeinsame Zukunft. Im Frieden mit der Natur, in Auflehnung gegen die Unvernunft und beschützt von einem guten Gott.
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Am Gedenktag zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz eine Erklärung zum Straßenschild am Weg zur Marien- und Finkengruppe.
„Unter Benutzung dieser Brille und der mit dem Schalldämpfer versehenen Waffe begab sich Behrendt am 19.12.1980 zwischen 18.42 Uhr und 19.02 Uhr zu dem Bungalow Eberhardstraße 20. Shlomo Lewin, der mit keinem Angriff rechnete, öffnete arglos die Haustüre. Behrendt nützte diese Situation aus, drängte Lewin, der keine Abwehr- oder Fluchtchance hatte, in den Windfang zurück und gab auf ihn mit Tötungsvorsatz drei Einzelschüsse ab. In den rechten Unterarm, in die rechte Gesichtshälfte und in die rechte Brust getroffen, stürzte Lewin zu Boden. Um der tödlichen Wirkung seiner Schüsse sicher zu sein, feuerte Behrendt, entweder anschließend an dieses Geschehen oder erst beim Verlassen der Wohnung, auf Lewin einen Nachschuß ab, der diesen in die rechte Wange traf. Zentrales Versagen infolge einer Schädelhirnverletzung durch den zuletzt erwähnten Schuß führte zu einem sofortigen Tod.
Da Behrendt bemerkt hatte, dass sich eine zweite Person im Haus aufhielt, setzte er den Plan, auch Augenzeugen zu töten, in die Tat um. Er trat in die Diele und schoß von dort zweimal auf Frieda Poeschke. Von zwei Schüssen in die linke Bauchseite getroffen und durch einen Streifschuß an der Innenseite des linken Unterarms verletzt, brach Frieda Poeschke hinter der Türe im Wohnzimmer zusammen. Behrendt trat an sein Opfer heran und gab noch zwei weitere Schüsse ab. Einer davon traf Frieda Poeschke in die linke Kopfseite. Der Tod trat durch zentrales Versagen infolge der schweren Hirnverletzung und Verblutung in die Bauchhöhle ein.“ (Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Nürnberg-Fürth, Az. 340 Js 40387/81, 10.1.1983, S. 4)
Shlomo Lewin und seine Partnerin wurden in ihrer Wohnung von einem Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann, einer neonazistischen Vereinigung von Fanatikern, ermordet. Ruven ist der Sohn von Shlomo und er und seine Frau sind Freunde geworden. Ruven mehr als dies.Er ist mein Bruder! Es ist eine Brücke der Freundschaft über eine abscheuliche Tat hinweg. So wird erkennbar, daß Versöhnung möglich ist. Am 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz ist dies ein Trost bei aller Trauer, Scham und Sprachlosigkeit.
Freund, um mein Brunnenrad windet sich eine Blume! So bitte ich um Wasser!
(Zen-Haiku, das die Ehrfurcht und die Verletzlichkeit von Leben beschreiben will)
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